FAQ: Wann darf ich nach der OP wieder essen und trinken?

Wir haben vollstes Verständnis dafür, dass viele Patienten nach der OP im Aufwachraum etwas trinken oder essen möchten. Schließlich sind sie schon mehrere Stunden ohne Nahrung und Flüssigkeit.

Wann man wieder etwas zu sich nehmen kann hängt im Wesentlichen vom eigenen Befinden und der stattgefundenen OP ab. Sinnvollerweise wartet man aber 20-30 Minuten nach dem Erwachen ab, oftmals kommt der erste, zu früh genommene Schluck, wieder hoch. Nach einer halben Stunde kann man schluckweise Wasser trinken und sobald man auf Station zurück ist auch eine Kleinigkeit essen. Die Betonung liegt hier auf Kleinigkeit. Wer sich gleich, wegens des nüchternheitsbedingten Hugers, das Maxi Menü vom Burgerbrater reinfährt hat sicher keine Freude daran. Lieber etwas leichtes.

Die genannte OP Einschränkung bezieht sich vor Allem auf Bauch und Mund/Hals OPs. Hier wird oftmals die Kost und der Zeitpunkt durch der Operateur vorgegeben, z.B. nur weiche Kost, um das OP Gebiet im Hals nicht zu reizen, oder leichte Kost/Aufbaukost nach Darm OPs.

In jedem Fall ist man gut beraten wenn man das Personal fragt, was man wann zu sich nehmen darf.

Noch Fragen? Einfach her damit.

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4 Gedanken zu „FAQ: Wann darf ich nach der OP wieder essen und trinken?

  1. Judith sagt:

    Wer will denn so kurz nach einer OP wieder etwas essen?

    Bei meiner OP (NNH) war es so, dass ich ab 23 Uhr den Tag vor der OP nichts mehr Essen und Trinken sollte. Die OP sollte erst vormittag am nächsten Tag stattfinden, hat sich aber etwas nach hinten verschoben, sodass ich mittags operiert worden bin. Essen und Trinken gab es erst abends zw. 17 und 18 Uhr.

    Fand ich völlig ok so.

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  2. Viele, gerade bei kleineren Eingriffen bzw. OPs, die nicht im Mund/Rachenraum oder Magen-Darm-Trakt stattfinden sind die Patienten oft im Aufwachraum schon hungrig und fragen nach Essen.

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    • Judith sagt:

      Krass … Ich bin bei sowas eh nicht in der Stimmung, um groß Hunger zu entwickeln. Egal, welche OP. Fremde Umgebung, viele fremde Menschen, darauf achten, als Patient nichts falsch zu machen, den Fluchtreflex an einen Ort ohne Mitmenschen unterdrücken usw. .

      Und gerade kurz nach der OP im Aufwachraum ist man doch eigentlich noch etwas beduselt von der Anästhesie. Welcher Organismus denkt denn in so einer Lage direkt ans Essen?! Erstmal gilt doch, sich instinktiv „tot zu stellen“ bis man wieder in halbwegs einschätzbarer und damit sicherer Umgebung ist (also frühestens wieder im Patientenzimmer). *fg*

      Nee, das hätte ich nicht gedacht. Deshalb danke für den Blogeintrag.

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