Bewerbung als Reservist

Ja, ich habe gedient. Eher ungewöhnlich für jemanden, der eine Ausbildung zum Krankenpfleger gemacht hat, aber ich wollte damals einfach was anderes machen. Nach dem Dienst hatte ich erstmal die Schnauze voll von Militär, da das Ganze anders gelaufen ist, als man mir das im KWEA versprochen hatte. Der Wunsch beim Sanitätsdienst der Bundeswehr tätig zu sein war aber weiterhin vorhanden. Vor einem dreiviertel Jahr hatte ich mich dann, nach reiflicher Überlegung entschlossen eine Bewerbung als Feldwebel der Reserve im ZSanDstBw abzugeben. Ein nettes Telefonat später hatte ich alle Unterlagen im eMail Postfach und hab alles ausgefüllt zusammen mit den geforderten Unterlagen und Nachweisen an die zuständige Dienststelle in Siegburg geschickt. Dann hieß es erstmal warten. Einige Wochen später bekam ich Nachricht, dass meine Papiere weiter zum zuständigen Einplaner gelangt sind, der sich bei mir melden wird, sobald ein passender Dienstposten für meine zivilberufliche Qualifikation gefunden ist. Drei Monate später war es soweit, ich bekam eine Mail mit der Nachricht über den zugewiesenen Posten, wenn ich das Auswahlverfahren bestehe. Alles weitere liefe über das Personalmanagement, die sich bei mir melden, wenn ein Termin für die Eignungsfeststellung stünde.

Also abermals warten, was man als Ex-Bundi ja nicht anders kennt. Nach weiteren zwei Monaten dann der Brief mit der Ankündigung des Termins und der Nachforderung von weiteren benötigten Unterlagen, unter anderem eine Geburtsurkunde. Da musste ich zugegebenermaßen kurz lachen. Zum einen, weil die Bundeswehr schon damals eine von mir wollte (wo haben sie die denn hingeschafft?), zum anderen, weil ich eine Kopie des Personalausweises schon eingeschickt hatte (wer sich nicht erinnert: zur ersten Beantragung des Ausweises wird was gebraucht? Genau: Geburtsurkunde)

Egal. Ich hatte meinen Termin, ich wusste grob, was dort von mir erwartet würde, schließlich hat man ja vorher mal auf der Bundeswehr Homepage und in Foren quer gelesen. Dort liest man ja von den absurdesten Vorbereitungsmaßnahmen auf den Test. Ich hatte für mich beschlossen einfach nichts zu tun und das Ganze auf mich zukommen zu lassen.

Wie es weiter geht, was auf einen tatsächlich zukommt und wie es abläuft kommt im nächsten Teil.

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Ein Gedanke zu „Bewerbung als Reservist

  1. Rena sagt:

    Mein Freund war als Sani in Kroatien im Hilfskonvoi unterwegs. Zum Glück hat er einen alten Bus gefahren. Sie sind beschossen worden. Die Tür vom Bus hat zum Glück die Kugel abgebremst, sonst wäre er jetzt tot. So hat er „nur“ eine Delle im Oberschenkel.

    Mein Sohn (16) mag auch zum Bund. War wohl eine Tante von der BW in der Realschule gewesen (war schon letztes Jahr) und hat ihnen die Story vom Pferd erzählt. Ich bin dagegen, dass er zum Bund geht.

    LG

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