Feldwebeleignungstest, Tag 3

Am dritten Tag passiert nicht mehr viel. Allerdings das, was von vielen am gefürchtetsten ist. Das Gespräch mit einem Psychologen. 

An sich beginnt Tag drei fast genau wie Tag zwei. Früh aufstehen, Bettwäsche abziehen, schnell zum Frühstück, dann antreten zur Einteilung. Ich war der erste, der zum Gespräch durfte, da ich als Reservebewerber sonst nichts mehr auf dem Plan hatte. Für den ein oder anderen Kameraden gab es noch die Möglichkeit am Vortag aus zeitlichen Gründen nicht geschaffte Formalitäten zu erledigen. Das Gespräch lief sehr entspannt ab. Vor mir saßen ein netter Oberstleutnant und eine Psychologin, die in einem offenen Gespräch meine Motivation für den Dienst, mein Privatleben und ein paar Allgemeinheiten wie politisches Grundwissen abgeklopft haben. Solange man offen und ehrlich bleibt gibt es hier keine Probleme. Wer hier lügt oder im biographischen Fragebogen von Tag 1 falsche Angaben gemacht hat fliegt auf. Nach geschätzten 15 Minuten war ich wieder draußen. Die beiden haben sich dann kurz beraten und mir schließlich mitgeteilt, dass von ihrer Seite aus nichts gegen eine Einstellung spricht. Im Anschluss erhält man noch einen Zettel mit der Entscheidung und der Adresse des Personalamtes der Bundeswehr, die die Unterlagen letztlich bearbeitet. 

Für mich stand dann nur noch an meine Sachen aus der Stube zu holen, das Schloss und den Fahrtkostenerstattungsbogen abzugeben und nach Hause zu fahren. 

Für aktive Bewerber folgte hier noch das Gespräch mit dem Einplaner und die Information über den BFD. 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: