Szenen aus dem Aufwachraum

Heute: HNO

pflaegermeister: Sie müssen mal tief Luft holen!

Patient: Geht nicht, die Nase ist verstopft. 

pflaegermeister: Sie haben auch einen Mund. 

Patient: Ach, ja. Stimmt. 

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Ein Gedanke zu „Szenen aus dem Aufwachraum

  1. Judith sagt:

    Ach ja … Szenen aus dem Aufwachraum sind doch immer wieder toll *fg*.

    Wobei ich auch eine beizusteuern hätte, die aber nur für mich eine Rolle gespielt hat.
    Die OP war eine Nasennebenhöhlenop und anders als von mir befürchtet, war ich nach dem Aufwachen im Aufwachraum schnell wieder orientiert. Was mich aber irritiert hat war, dass meine Augen wie bescheuert getränt haben. Aus den Augenwinkeln habe ich den herannahenden Pfleger bemerkt und mein Gedanke war: „Los, du must irgendwas zu deinen Augen sagen sonst denken die noch, dass irgendwas nicht ok ist und du hier rumheulst.“

    Joa … während ich noch über geeignete Formulierungen nachgedacht habe („Es ist nicht so wie es aussieht … .“ „Mir geht es gut. WIRKLICH!) hat der Pfleger netterweise von sich aus den Hinweis gegeben, dass das Tränen ganz normal ist.

    Ich weiß, sowas mag für andere unspektakulär bis unverständlich sein, aber ich fühle mich so schon teils alienhaft in sozialen Interaktionen, wenn mein normaler Funktionsmodus nicht so aktiv ist und mich stresst sowas. Deshalb fand ich das echt sehr aufmerksam und nett von dem Pfleger, dass der das von sich aus gesagt hat.

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