Was macht man eigentlich in…?

BIOLOGIE

Bio für Mediziner wirkt zu beginn wie ein gut schaffbares Fach. Im Grunde ist es das auch, man glaubt nur zwischendrin irgendwann nichts mehr zu verstehen. Es ist ziemlich viel Stoff, der gelehrt und auch abgefragt wird. Verglichen mit dem, was das IMPP im Physikum verlangt, zumindest.

Worauf kann man sich einstellen? Erstmal so ziemlich alles, was irgendwie mit Zellen zu tun hat. Allgemeiner Zellbegriff, Zelltypen und so weiter. Dann folgen zelluläre Strukturelemente. Also alles, was man so in Zellen findet. Angefangen von der Membran über die einzelnen Organellen, deren Aufbau und Funktion und was sonst noch so in, an und um Zellen existiert. Kurz angesprochen werden Zellkontakte und Kommunikation und Zelltod. Deutlich mehr Zeit geht für den Zellzyklus, also Mitose und Meiose drauf. Wer es in der Schule schon gehasst hat und sich die einzelnen Stadien (Wie war das bei der Meiose I?) nicht merken konnte hat hier schlechte Karten.

Der zweite Teil der Veranstaltung besteht aus Genetik. Erbgänge, Erbgänge, Erbgänge! Dazu noch ganz viel DNA, RNA, Gene, Allele und Chromosomen. Hier werden auch verschiedene Mutationen und genetische Erkrankungen angesprochen. Außerdem findet die Geschichte und der aktuelle Stand der Gentechnik Raum.

Dazwischen eingestreut wird noch etwas über Bakterien und Viren gemacht.

Garniert wird das Praktikum durch Mikroskopieren von mehr oder weniger uralten Präparaten auf denen man manchmal nur mit Glück etwas erkennen kann. Eigentlich kann man immer nur mit Glück etwas erkennen, denn selbst auf den guten ist manchmal nicht klar, was wir eigentlich sehen sollen. Im Rahmen der Genetikpraktika werden noch DNA Versuche gemacht, in Form von Ausfällen der eigenen DNA aus Schleimhautzellen und Gelelektrophorese von DNA Proben zur Krankheitsbestimmung.

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2 Gedanken zu „Was macht man eigentlich in…?

  1. Knäckebrot sagt:

    Oha das alles als eine einzelne Veranstaltung?
    Ich bin Pharmazie-Student im 3. und wir haben Allg. Biologie/Cytologie im ersten Semester, Genetik & Systematik im zweiten, und im dritten dann zusammen mit den Medizinern Anatomie/Histologie + Praktikum. Ist ja schon irgendwie wichtig 😀

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    • Wir haben den beschriebenen Inhalt komplett im ersten Semester. Das teilt sich auf in eine Vorlesung in der die Themen der Reihe nach behandelt werden und ein Praktikum in dem das meiste davon nochmal anhand von Beispielen und Versuchen praktisch nachvollzogen wird. Zum Beispiel indem Gewebeproben mikroskopiert werden, DNA isoliert etc.

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