21:15

Ich hatte ja schon etwas an eine ruhige Nacht geglaubt, als um 21:15 Uhr das Telefon klingelte und einen Schockraum meldete. Die Ruhezeit hatte ich genutzt um ein bisschen zu dösen und, man kennt das ja, man muss dann erstmal wieder richtig wach werden. Bei solchen dringenden Geschichten geht das zum Glück schnell, viel Zeit bleibt einem ja auch nicht. Dieses Mal war der Schockraum neurologischer Natur, was es für uns immer etwas schwierig macht, denn hier liegt initial nichts eindeutiges vor. Dementsprechend zieht sich auch die Diagnostik etwas länger als man das bei den klassischen unfallchirurgischen hat. Das CT gab keinen Anhalt für eine sofortige Intervention, sodass dann die Übernahme auf eine Intensivstation geklärt und der Patient dort hin gebracht werden musste. Inklusive putzen, aufräumen und papierkram hat mich das gut 1,5 Stunden gekostet. Aber ich bin immer froh, wenn ich vor Mitternacht was mache und die zweite Nachthälfte schlafen kann.

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