BAföG Antrag

Irgendwie muss man sich finanzieren und mit den üblichen studentischen 400€ Jobs kommt man definitiv nicht hin. Die gehen ja schon für Miete und Krankenversicherung drauf, wenn man nicht mehr daheim wohnt und sich selbst versichern muss, weil zu alt.

Also fragt man entweder Mama, Oma oder sonst wen in der Verwandschaft, nimmt einen Kredit auf oder, ganz klassisch, beantragt BAföG.
In meinem Fall: elternunabhängiges, da ich schon eine Ausbildung gemacht und mehrere Jahre gearbeitet habe, sind meine Eltern aus der Kiste völlig raus. Das macht es etwas einfacher, weil man sich die Einkommensnachweise und sonstigen Papierkram, der die Bonität der Eltern nachweist (oder eben nicht), sparen kann.

Was muss man also einreichen?

  • Den Antrag auf Ausbildungsförderung (Formblatt 1)
  • Schulischer/beruflicher Werdegang (beim Erstantrag bzw. nach Unterbrechungen) (Anlage 1 zu Formblatt 1)
  • Bescheinigung nach §9 BAföG (oder äquivalenter Nachweis der Uni) (Formblatt 2)
  • Kopie Mietvertrag
  • Nachweis über die Krankenversicherung nach §5 SGB V
  • Gehaltsabrechnung des letzten Monats, plus 12-Monats-Nachweis am Ende des Bewilligungszeitraums
  • Kontoauszug aller Konten, Sparbücher, etc
  • Kopien der Fahrzeugscheine alle im Besitz befindlicher Kraftfahrzeuge
  • Wertnachweis der Kraftfahrzeuge, z.B. in Form eines vergleichbaren Angebots im Internet

 

Allerdings ist die Art der Nachweise individuell verschieden, je nach persönlichen Umständen. Zum einen hilft einem der Antragsassistent auf der BAföG Homepage, zum anderen sind die Sachbearbeiter im jeweiligen BAföG Amt auch da um die offenen Fragen zu klären bzw. die Anträge zu prüfen und eventuell fehlenden Nachweise nachzufordern.

 

Ich bin mal gespannt wie lange die Bearbeitung dauert und ob da was positives rauskommt. Zumindest eine kleine Summe wäre schön, sodass ich Null auf Null rauskomme.

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2 Gedanken zu „BAföG Antrag

  1. Rose sagt:

    Ist ja ähnlich wie beim Harz IV Antrag. Da muss man auch alles „Vermögen“ angeben. Hoffentlich erhältst Du BAföG

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    • Ich finde das in beiden Fällen völlig in Ordnung. Sowohl Leistungen nach SGB II als auch BAföG-Leistungen sollen denen helfen, die schlecht situiert sind. Solange man sich noch selbst versorgen kann, braucht man keine staatliche Finanzhilfe. Ich finde es mir seltsam, dass man Studenten keinen Zugang zu Hartz IV ermöglicht.

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