Was macht man eigentlich in…?

EINFÜHRUNG IN DIE KLINISCHE MEDIZIN

Klang für mich interessanter als es eigentlich ist. Angesetzt im letzten vorklinischen Semester soll es die Studenten auf die Arbeit in der Klinik vorbereiten und grundlegende Maßnahmen vermitteln. Dazu gibt es mehrere Vorlesungen die die Theorie hinter Blutdruckmessung, Puls auszählen, Patientengespräch und anderen Basics der Anamnese präsentieren und am Ende noch einen Praxistag an dem alle Maßnahmen geübt werden. 

Die Idee ist top, schließlich wäre es blöd völlig unwissend in die ersten Famulaturen zu gehen. Sinnvoller wäre es aber gewesen das schon früher zu machen, damit man nicht ohne Ahnung in das Pflegepraktikum geht, denn das haben ja bis zum vierten Semester ohnehin alle schon hinter sich. Und für den nicht kleinen Anteil Pflegekräfte und Rettungsdienstler im Studium ist das alles ein alter Hut und man sitzt völlig gelangweilt da drin. 

Schade, denn das hätte wirklich interessant werden können. Oder man hätte die, die aus der Praxis kommen von der Veranstaltung entheben und den Schein direkt ausstellen können. Aber das ist ja ein bekanntes Problem im Studium. Während die Zahnmediziner, die mit Latinum aus der Schule kommen den Schein für Terminologie automatisch bekommen, müssen wir das Fach trotzdem besuchen. 

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