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Was gibt’s Neues?

Kurz vor Semesterstart das Update:

Die Semesterferien hab ich im Wesentlichen zum Nichtstun genutzt. Das dritte Semester war wirklich übel und gegen Ende war ich echt froh, dass es rum ist. Was auch der Grund dafür ist, dass ich eher wenig aktiv war hier.

Bei uns beinhaltet Semester Nummer drei Anatomie und Physiologie, im Prinzip die beiden einzigen Fächer der Vorklinik, die man in irgend einer Form auch später noch braucht.
Physio ist echt hart und gilt bei uns als Siebfach. Es kann mir zwar keiner erklären, warum man im Medizinstudium nochmal sieben muss, denn im Prinzip sind wir ja schon über die Abinote bzw. die Wartezeit  aussortiert worden und es gibt auch genügend Plätze in der Klinik bei uns. Trotzdem geben sich die Physiologen große Mühe möglichst harte Klausuren zu stellen und die Durchfallquoten gehen durch die Decke. Ich weiß von Kommilitonen aus höheren Semestern, dass das auch früher schon so war. Einmal war wohl auch eine Klausur extrem gut ausgefallen was in einer Schimpftirade des Klausurstellenden endete, in der die Studenten beschimpft wurden, dass man schon noch herausfinden würde, wie sie alle betrogen hätten, weil es ohne Betrug schlicht nicht sein könne, dass über 90% eine Klausur bestehen.
Bei uns ist keine so gut ausgefallen. Die beste der drei Klausuren war um die 60% Bestehensquote. Zum Glück hab ich alles problemlos bestanden.

Ganz anders die Anatomen. Die gelten insgesamt als fair und gut machbar, wenn man den Kram lernt. Die Klausur am Semesterende war auch wirklich fair, zwar nicht leicht, aber gut machbar.
Schlimmer waren die mündlichen Testate während des Präparierkurses. Da regiert teilweise die Willkür. Einige, wenige, Professores haben Spaß daran die Studenten platt zu machen. Was aber scheinbar niemanden weiter stört, wenn bei dem einen alle immer bestehen und bei anderen konsequent 60-70% nicht durch kommen.
Getroffen hat es mich hier leider auch mit der Konsequenz, dass ich eine weitere Kerbe in meinem Nachprüfungsholz machen kann.
Leider ist die Nachprüfung erst im nächsten Wintersemester drin, sodass sich mein Studium insgesamt um zwei Semester verlängert.

Mittlerweile hab ich mich damit abgefunden, lieber mach ich ein Jahr mehr – machen eh einige – als dass ich irgendwo alles versemmel und das Studium vorbei ist.

 

Naja, gucken wir frohen Mutes in die Zukunft. Dieses Semester, dass eigentlich mein letztes vor dem Physikum sein könnte, bringt nochmal Physiologie, Psychologie, EKM, also eine Einführung in die klinische Medizin in Vorbereitung auf den klinischen Studienabschnitt, das Wahlfach Vorklinik und die Nachklausur in Histologie.

Theoretisch gäbe es im vierten Semester noch Anatomie und Biochemie, was ich allerdings wegen fehlender Scheine nicht besuchen kann.
Kommt dann im Winter bzw. im nächsten Sommer und dann wirds hoffentlich das letzte Semester in der Vorklinik. Auf die Klinik freue ich mich sehr, die sehr theoretische Vorklinik (fast) ohne klinischen Bezug liegt mir nicht wirklich.

 

Insgesamt, trotz aller Rückschläge, macht mir das Studium immer noch Spaß und ich weiß, dass es das richtige Fach für mich ist.

Was gibt es sonst noch? Meine zwei Nebenjobs laufen ganz gut und mit beiden Chefs sind Arbeitszeiten vereinbart worden, die sich noch besser mit dem Studium vereinbaren lassen, sodass ich inzwischen außerhalb der Semesterferien nicht mehr jobben muss und dennoch Geld bekomme, was es für mich deutlich angenehmer macht.
Außerdem hab ich es geschafft aus dem Studentenwohnheim raus zu ziehen in eine „richtige“ Wohnung. Nicht, weil ich per se etwas gegen Studentenwohnheime habe, aber es war auf Dauer einfach zu laut und zu stressig mit den Pappenheimern um mich rum. Ich weiß bei einigen dort nicht, wie sie das mit dem Studieren machen, wenn sie jeden verdammten Tag am Feiern sind. Dazu kommt noch, dass ich hier für 150€ mehr als im Wohnheim eine richtige Wohnung habe mit mehr als der doppelten Fläche in einer ruhigen Vorstadt.

Alles in Allem läuft es gut und ich kann mich nicht beschweren. Kleinere Rückschläge gibt es immer.

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IT Profis 2

Ich dachte ja, dass die Updateeinstellungen hier nur nervig sind und Vorlesungen lahm legen.  Weit gefehlt: man fährt Updates, die benötigte Software lahmlegt. Endergebnis: Kurs fällt diesmal aus, Ersatztermin wird bekannt gegeben.
Toll gemacht, ihr IT Könige. Manchmal hat man das Gefühl, dass 13-jährige Scriptkiddies kompetenter sind als die Mitarbeiter des Rechenzentrums.

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IT Profis

Wie bekommt man eine Vorlesung sicher zum Erliegen? Man fährt wahllos über den Tag Updates. Liebe IT Abteilung: schon mal was von manuellen Updates gehört? Oder Cronjobs? Damit lassen sich Updates prima zu Zeiten machen, die nicht mitten im Unibetrieb liegen. Manchmal glaubt man, dass da nur Klappspaten arbeiten. 

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